Bei vielen älteren Einfamilienhäusern sind die Dächer unzureichend gedämmt. Doch warum ist die Quote der energetischen Modernisierungen trotz staatlicher Förderprogramme nach wie vor niedrig? Grund dafür könnten Befürchtungen sein, dass die Arbeiten an dem wichtigen Bauteil Dach langwierig, laut und schmutzträchtig sind und dass bei ausgebauten Steildächern die Räume im obersten Stockwerk durch die Dacharbeiten in Mitleidenschaft gezogen und während der Bauarbeiten nicht genutzt werden können. Bei Aufsparrendämm-Systemen hält sich der Aufwand in Grenzen. Die Räume unterhalb des Steildachs bleiben unberührt.
Fünf Schritte zur Dämmung des Steildachs
Mit Bauder Dämmsystemen sind bei einem typischen Steildach dafür nur fünf Schritte und nur wenige Tage notwendig, um das alte Dach zeitgemäß zu dämmen. Wer clever plant, kann bei den sogenannten "Sowieso-Kosten" sparen. Ist zum Beispiel ein Neuanstrich der Fassade geplant, kann das dafür nötige Gerüst gleich noch für die Dachmodernisierung genutzt werden, so dass man sich einen Teil der Gerüstkosten sparen kann.
Schritt 1: Alte Eindeckung entfernen
Die alten Dachziegel und Dachlatten werden entfernt. Vorhandene Zwischensparrendämmungen können weitergenutzt werden, sofern sie trocken, schimmel- und ungezieferfrei sind. Auch Innenverkleidungen der Dachräume bleiben unberührt. Eingerichtete Zimmer unterm Dach müssen nicht leergeräumt oder nach der Dachdämmung renoviert werden.
Schritt 2: Dampfbremse aufbringen
Die Dampfbremse wird oberhalb der Sparren aufs Steildach gebracht: Sie ist wie z.B. BauderTex Dampfbremse luftdicht und gleichzeitig dampfbremsend und verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Wohnraum - In einem 4-Personen-Haushalt täglich ca. 10 Liter - in die Dämmschicht eindringen und dort Schäden verursachen kann.
Schritt 3: Dämmung verlegen
Im dritten Schritt erfolgt die Verlegung der Hochleistungsdämmelemente aus Polyurethan-Hartschaum wie BauderPIR. Sie besitzen eine besonders gute Wärmedämmleistung. Die Dämmung kann daher mit geringer Dicke ausgeführt werden. Die vorhandene Dachkonstruktion wird weniger belastet, so dass eine Verstärkung der bestehenden Sparren aus statischen Gründen meist nicht erforderlich ist.
Schritt 4: Konterlatte und Dachlatte aufbringen
Im vierten Schritt kommt auf die fertige Dachdämmung die Konterlattung und die Dachlattung. Sie bilden die Unterkonstruktion für die Dacheindeckung.
Schritt 5: Eindecken
Im fünften und letzten Schritt erfolgt die Eindeckung mit Dachziegeln oder Dachsteinen. Danach ist das Dach fertig für viele Jahrzehnte der Nutzung.
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