Ausgleichsmassen: Wie man schönen Böden den Boden bereitet

Schicke Wohnung mit grauen Möbeln und grauen Wänden und Böden AdobeStock_301784853
Universal-Ausgleichsmasse, Teil des SAKRET Verlegesystems – damit alles plan wird. ©AdobeStock_301784853

Ob Neubau oder Sanierung, Fliesen oder Teppichboden, Parkett, Laminat, Vinyl, Linoleum oder Kork: Für einen ebenen, stabilen und langlebigen Boden kommt es auf die sorgfältige Vorbereitung des Untergrundes an. Unebenheiten, Löcher oder Risse lassen sich zwar kurzfristig mit dem Bodenbelag kaschieren – aber oft zeigen sich Unebenheiten schnell auch an der Oberfläche. Dazu können Fliesen brechen oder sich ablösen, wenn sie keinen vollflächigen Bodenschluss besitzen. Ein perfekter Untergrund ist eben, riss- und staubfrei und hat eine glatte Oberfläche.

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Fußbodenausgleichsmassen – die selbstnivellierenden Allrounder

Für die einfache Anwendung und bei der Modernisierung älterer Fußböden sind Bodenausgleichsmassen das Mittel der Wahl. Hierbei handelt es sich um zementgebundene, fließfähige Massen, die durch Kunststoffzusätze besonders flexibel bleiben und im Untergrund auftretende Spannungen ausgleichen können, ohne zu reißen.

Auf Rohbeton, alten Fliesen, Estrichen und Heizestrichen sind sie das einfache Mittel der Wahl, um schnell die perfekte Grundlage für einen neuen Bodenbelag herzustellen. Noch dazu sind die meisten Ausgleichsmassen innerhalb weniger Stunden begehbar.

Leerer Raum mit hohen Fenstern und grauen Betondecke und Betonboden iStock-499686554
Universal-Ausgleichsmasse, Teil des SAKRET Verlegesystems – damit alles plan wird. ©iStock-499686554
leeres Kellergeschoss mit Treppe und Betonboden
Schöne Böden brauchen einen planen Untergrund. © AdobeStock_31660551

Das richtige SAKRET-Produkt je nach Einbauhöhe und Untergrund

SAKRET bietet je nach Einbauhöhe und Untergrund drei speziell angepasste Ausgleichsmassen:

Für Schichtdicken von 1 bis 50 mm auf festen mineralischen Untergründen innen und außen gibt es die SAKRET Universal-Ausgleichsmasse 1–50 mm. Sie lässt sich fließfähig oder standfest anrühren, eignet sich auch für Gefälle und Rampen sowie für Heizestriche, ist nach 3 Stunden begehbar und nach 24 Stunden belegreif.

Bei geringen Unebenheiten und niedrigerer Einbauhöhe von 2 bis 20 mm auf mineralischen Untergründen innen und außen empfiehlt sich die SAKRET Boden-Ausgleichsmasse – platzsparend und mit gutem Verlauf, ebenfalls nach 24 Stunden belegreif.

Für Holzuntergründe wie Holzdielen, Parkett oder OSB-Platten ist die SAKRET Boden-Ausgleichsmasse flexibel die richtige Wahl. Durch ihre spezielle, faserarmierte Rezeptur bleibt sie auch nach Aushärtung so flexibel, dass Schwingungen keine Risse erzeugen – auch bei Fußbodenheizung geeignet.

SAKRET Universal-Ausgleichsmasse
SAKRET Ausgleichsmasse -System-a

linkes Bild: SAKRET Universal-Ausgleichsmasse 1-50©SAKRET
Oberes Bild: SAKRET Ausgleichsmasse -System©SAKRET

Ebene und glatte Untergründe dank Schwerkraft

Flüssige Massen bilden allein durch die Schwerkraft selbstständig eine waagerechte, ebene Fläche. Zur Vorbeugung von eventuellen Lufteinschlüssen sollte man vor dem Erhärten die flüssigen Masse z. B. einer Stachelwalze entlüften.

Schichtdicke variiert je nach Zustand, Material und Lage des Rohbodens

Je nachdem, wie uneben der auszugleichende Boden ist – ob Beton oder Estrich, innen oder außen – spielt die benötigte Schichtdicke eine wichtige Rolle, denn nicht alle Ausgleichsmassen können in jeder Dicke aufgebracht werden. Nach einer Faustregel rechnet man ca. 1,6 kg Material pro Quadratmeter und Millimeter Schichtdicke.

SAKRET Universal-Ausgleichsmasse – Und so wird‘s gemacht

  • 1. Untergrund vorbereiten: trocken, fest, sauber und tragfähig, ohne Risse, Ausblühungen, Schmutz, Staub, Fett, Öl oder Farbreste
  • 2. Untergrund sorgfältig grundieren
  • 3. Die Ausgleichsmasse fließfähig anrühren (Verarbeitungszeit ca. 30 Minuten)
  • 4. Den Frischmörtel auf den gut vorbereiten Untergrund gießen und mit einem Rakel verteilen.
  • 5. Die Masse mit einer Stechwalze „entlüften“.
  • 6. Trocknungszeit beachten: nach 3 h begehbar, nach 24 h Bodenbelag verlegen

Für die eigene Sicherheit:

-a- Bei allen Arbeiten mit Beton Handschuhe, lange Ärmel und eine Schutzbrille tragen

-b- Nur sauberes und rostfreies Werkzeug benutzen. Alle Werkzeuge und Eimer direkt sauber machen. Am Werkezeug festgetrockneter Mörtel geht nur noch mit kratzen und schaben ab!

-c- Materialreste nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als klassischer Bauabfall abgeben